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Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie

Veranstaltungen

Am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie finden regelmäßig interessante Vorträge, Kolloquien und Fortbildungen zu aktuellen wissenschaftlichen Themen statt.


DPhG-Vorträge

Beginn der Vorträge ist jeweils um 20.15 Uhr: Die Voträge finden „hybrid" statt:

  • in Präsenz im Seminarraum 01.005 im Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie am Hubland und

  • digital per ZOOM.

Die Vorträge sind für das Fortbildungszertifikat der Bayerischen Landesapothekerkammer mit Punkten für Apotheker, PTA und Pharmazeuten im Praktikum anrechenbar.

Um am ZOOM-Meeting teilnehmen zu können, wählen Sie den entsprechenden Link aus und folgen Sie den Anweisungen, um sich zu registrieren. Danach erhalten Sie eine E-Mail zur Bestätigung inkl. des Meeting-Links.

„Neue pharmakologische Strategien der Entzündungstherapie“ 

„Vom Aqua Mirabilis zum Eau de Cologne“

„Pharmazeutische Betreuung bei oraler Antitumortherapie“

So finden Sie den Veranstaltungsort:

Das Institut für Pharmazie und LMC finden Sie direkt an der Straße "Am Hubland" an der Kreuzung zur Zeppelinstraße. Den Haupteingang erreichen Sie über den kleinen Weg links neben dem Gebäude in Richtung Mensa.

Der Seminarraum 01.005 befindet sich im 1. Stock, Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie, hinter der Glastür am Ende des kurzen Flures. Zusätzlich wird der Weg vom Haupteingang ausgehend beschildert sein.


Institutskolloquium

Informationen werden in Kürze bereitgestellt


25. Würzburger wissenschaftliche Winterfortbildung 2023

Termin: 3. Februar 2024, 15.00 Uhr

Thema 2024: "Stoffwechselstörungen"

Einmal jährlich findet diese Fortbildungsveranstaltung gemeinsam mit der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) statt und wird mit 4 Punkten für das Fortbildungszertifikat anerkannt.

Die Veranstaltung wird in Präsenz in Hörsaal A im Chemiezentralgebäude am Hubland stattfinden.

Programm

15.00 - 15.10 Uhr Begrüßung und Einleitung in das Thema
  Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe (Institut für Pharmazie und LMC, Universität Würzburg)
15.10 - 16.00 Uhr Phytotherapie zur Behandlung von Stoffwechselstörungen
  Prof. Dr. Robert Fürst (Pharmazeutische Biologie, Universität Frankfurt)
16.00 - 16.50 Uhr Lipidstoffwechsel
  Prof. Dr. Peter Ruth (Institut für Pharmazie, Universität Tübingen)
16.50 - 17.20 Uhr Pause
17.20 - 18.10 Uhr Das Gehirn als Mastermind des Stoffwechsels - Diabetes
  Prof. Dr. Martin Heni (Klinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Ulm)
18.10 - 18.20 Uhr Zusammenfassung

Zusammenfassungen:

Prof. Dr. Robert Fürst

Phytotherapie zur Behandlung von Stoffwechselstörungen

Bei leichten Formen einer Hyperlipidämie und auch einer Hyperglykämie sind „pflanzliche Alternativen“ sehr beliebt. Bei Hyperlipidämie wird eine Vielzahl an pflanzlichen Drogen eingesetzt, vor allem Indische Flohsamenschalen, Knoblauchpulver, Artischockenblätter und Curcumawurzelstock. Gegen Diabetes mellitus sollen Zimtrinde/Zimtöl, Curcumawurzelstock und Bittermelone helfen. Das klingt nach zahlreichen phytotherapeutischen Optionen gegen diese Stoffwechselstörungen. Der Vortrag geht der Frage nach, ob und wann diese Optionen sinnvoll sind, und beleuchtet, wie es um die Evidenzbasis dieser Drogen bestellt ist. Auch auf die verschreibungspflichtigen Phytopharmaka gegen Gicht und das mittlerweile abgeschlossene Risikobewertungsverfahren zu Colchicinpräparaten wird eingegangen.

 

Prof. Dr. Peter Ruth

„Lipidstoffwechsel”

Bei einer Hyperlipidämie sind die Blutkonzentrationen von Cholesterol und/oder Triglyceriden er­höht. Jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat zu hohe Cholesterolwerte. Dies ist einer der wich­tigsten Risikofaktoren für Arteriosklerose und damit für koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit. Obwohl hochwirksame Arzneistoffe für die Therapie zur Verfügung stehen, erreicht nur ein kleiner Teil der Patienten mit hohem kardiovaskulä­rem Risiko den angestrebten Zielwert der Cholesterolkonzentration im Blut.

Die Entstehung der Arteriosklerose ist eng mit den Lipid-Blutspiegeln assoziiert. Besondere Bedeu­tung kommt dabei den Low-density-Lipoproteinen (LDL) zu. LDL kann in die Gefäßwand eingelagert werden und wird dort teilweise in oxidiertes LDL umgewandelt. Vor allem dieses wird durch Makro­phagen phagozytiert, die sich anschließend in Schaumzellen umwandeln und damit den Kern einer arteriosklerotischen Ablagerung in der Gefäßwand (Plaque) bilden. Eine LDL-Reduktion durch Lipid­senker führt daher zu einer reduzierten Progredienz der Bildung von arteriosklerotischen Ablagerun­gen in der Gefäßwand. Störungen im Lipidstoffwechsel treten in Deutschland bei einem Drittel der Bevölkerung auf. Sie äußern sich vor allem als Hyperlipoproteinämien, d. h. in einer Vermehrung ei­ner oder mehrerer Lipoproteinfraktionen. Den primären Hyperlipoproteinämien liegen (mono-)gene­tisch bedingte Störungen des Lipidstoffwechsels, den sekundären Formen Krankheiten wie Hypothy­reose, Diabetes mellitus, Gicht oder nephrotisches Syndrom zugrunde. Die ernährungsbedingte Hy­perlipidämie entsteht durch übermäßige Zufuhr von Fetten sowie Übergewicht und Alkoholabusus. Die häufigste Form jedoch ist die sog. polygene Hyperlipoprotein­ämie, die 70 % der Patienten mit zu hohem Cholesterol betrifft. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer disponierender Genver­änderungen, deren Auswirkung durch zusätzliche – typischerweise durch die zuvor genannten – Risi­kofaktoren verstärkt wird.

Statine hemmen das Schlüsselenzym der endogenen Cholesterolbiosynthese. Derzeit werden mit Atorvastatin, Fluvastatin, Pitavastatin, Pravastatin, Rosuvastatin und Simvastatin zahlreiche Ana­logsubstanzen therapeutisch eingesetzt. Die dosisabhängige Senkung des LDL-Cholesterols liegt bei etwa 30–50 %, die Triglyceridkonzentration nimmt um 5–10 % ab. In mehreren großen klinischen Studien wurden die positiven Effekte der Statine sowohl bezüglich Morbidität als auch Mortalität nachgewiesen. In der Gruppe der Lipidsenker haben Statine daher den höchsten therapeutischen Stellenwert. Der Lipidsenker Ezetimib ist bisher der einzige Vertreter der Cholesterol-Resorptions-Inhibitoren. Durch Bindung an das Transportprotein NPC1L1 hemmt Ezetimib den Transport von Cho­lesterol aus dem Darm in die Enterozyten und senkt dadurch das LDL-Cholesterol um ca. 20 %. Mit den humanen monoklonalen Antikörpern Evolocumab und Alirocumab stehen zwei Vertreter eines neuartigen Wirkprinzips, der Proproteinkonvertase-Subtilisin/Kexin-Typ-9(PCSK9)-Inhibition, zur Ver­fügung. PCSK9 reduziert die Verfügbarkeit der LDL-Cholesterolrezeptoren und erhöht somit die LDL-Cholesterol-Konzentration. Eine Senkung der PCSK9-Plasmaspiegel geht mit erheblich niedrigeren LDL-Cholesterol-Konzentrationen einher. Unabhängig von einer möglicherweise bereits bestehenden lipidsenkenden Therapie kann durch den Einsatz dieser monoklonalen Antikörper eine Reduktion des LDL-Cholesterols um etwa 60 % erreicht werden.

Inclisiran (Leqvio®) ist bei Hypercholesterolämie und Vorliegen einer Statinintoleranz zugelasen. Begleitend soll eine diätetische Therapie erfolgen. Eine Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien ist möglich, aber auch eine Monotherapie. Inclisiran ist ein über RNA-Interferenz wirk­samer Cholesterinsenker, der subkutan injiziert wird. Ziel­struktur von Inclisiran ist die mRNA für PCSK9 (Proprotein Convertase Subtilisin / Kexin type 9) in He­patozyten. Die selektive Aufnahme von Inclisiran in Hepatozyten wird durch Konjugation der siRNA mit N-Acetylgalactosamin ermöglicht.

Zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse bei Hyperlipoproteinämien heben die aktuellen Leitlinien die wichtige Rolle Lebensstil-modifizierender Maßnahmen hervor. Neben einer gesunden Ernährung werden insbesondere die Beendigung des Rauchens und eine regelmäßige körperliche Aktivität emp­fohlen. Grundlage der Behandlung ist eine Gewichtsnormalisierung durch eine entsprechende Diät. Es muss für eine geeignete Nahrungszusammensetzung (ca. 55 % der Nahrungsenergie als Kohlen­hydrate, bis zu 30 % als Fette – davon je 10 % mit gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – sowie 10–20 % als Proteine) gesorgt werden. Trans-Fettsäuren sollten möglichst wenig (< 1 % der Gesamtenergieaufnahme) und möglichst nicht aus verarbeiteten Lebens­mitteln aufgenommen werden. Die Aufnahme von Cholesterol sollte 300 mg/Tag nicht überschrei­ten. Ist mit diesen Maßnahmen allein keine ausreichende Normalisierung des Lipid-Blutspiegels mög­lich und besteht dadurch ein erhöhtes Arterioskleroserisiko, sind zusätzlich lipidsenkende Medika­mente in Erwägung zu ziehen. Bei der Therapie mit Lipidsenkern zielen die Leitlinien insbesondere auf eine effiziente Kontrolle des LDL-Cholesterols ab, da dieses als kausal für die Entstehung der Arte­riosklerose erachtet wird. Die LDL-Cholesterol-Zielwerte unterscheiden sich dabei in Abhängigkeit vom kardiovaskulären Risiko. Für die höchste Risikogruppe findet sich in den aktuellen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) ein LDL-Cholesterol-Zielwert von unter 50 mg/dl, oder alterna­tiv eine Senkung um über 50 % bei moderat erhöhtem LDL-Cholesterol. Zur höchsten Risikogruppe gehören beispielsweise Patienten nach einem Myokardinfarkt, Patienten mit Typ-2- Diabetes und ei­nem weiteren Risikofaktor (z. B. Nikotinabusus, arterielle Hypertonie), Patienten mit schwerer Nie­reninsuffizienz sowie Patienten, für die ein 10-Jahres-Risiko für eine tödliche kardiovaskuläre Erkran­kung von über 10 % geschätzt wurde. Die Stratifizierung des 10-Jahres-Risikos für kardiovaskuläre Er­eignisse erfolgt dabei mittels SCORE-Charts (systematic coronary risk evaluation) auf der Grundlage der Risikofaktoren Gesamtcholesterin, Alter, Geschlecht, Rauchen und systolischer Blutdruck. Für Pa­tienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko (10-Jahres-Risiko ≥ 5 % und < 10 %) wird ein LDL-Cho­lesterol < 70 mg/dl und für Patienten mit moderatem (10-Jahres-Risiko ≥ 1 % und < 5 %) oder niedri­gem (10-Jahres-Risiko < 1 %.) kardiovaskulärem Risiko ein Wert < 115 mg/dl angestrebt. Für die me­dikamentöse LDL-Cholesterol-Senkung sind Statine Mittel der ersten Wahl. Diese können in der maxi­mal tolerierten bzw. bis zur höchsten empfohlenen Dosierung gegeben werden, um den LDL-Cho­lesterol-Zielwert zu erreichen. Statine gelten im Allgemeinen als gut verträgliche und sichere Arz­neistoffe. Muskuläre Symptome treten zwar häufig auf, meist ist dabei allerdings die Kreatinkinase nicht erhöht, und die Rhabdomyolyse als schwerste Form der Statin-assoziierten Myopathie ist bei Berücksichtigung potenzieller Interaktionen sehr selten. Wird der LDL-Cholesterol-Zielwert nicht er­reicht, sollte eine Kombination des Statins mit Ezetimib erfolgen. In Einzelfällen kann auch ein Gallen­säurebinder zum Einsatz kommen.

Patienten mit familiär bedingter Hypercholesterolämie sollen mit einer intensivierten Statintherapie, ggf. auch in Kombination mit Ezetimib, behandelt werden. In den Leitlinien wird außerdem der Einsatz der Proproteinkonvertase-Subtilisin/Kexin-Typ-9-Inhibitoren in Betracht gezogen, und zwar insbesondere bei Patienten mit sehr hohem kardiovaskulärem Risiko und/oder familiär bedingter Hypercholesterolämie, welche trotz einer maximal tolerierten Statintherapie und Ezetimib noch erheblich erhöhte LDL-Cholesterol-Spiegel aufweisen.

Eine Hypertriglyceridämie ist gemäß Leitlinien ab einem Triglyceridwert > 200 mg/dl medikamentös zu behandeln. Auch hier gelten Statine als Mittel der ersten Wahl. Bei sehr hohen Triglyceridwerten können sie ggf. mit Fenofibrat (aber nicht mit Gemfibrozil) oder auch mit Omega-3-Fettsäuren kom­biniert werden, um die Zielwerte zu erreichen.

 

Prof. Dr. Martin Heni, Ulm

Das Gehirn als Mastermind des Stoffwechsels"

Der menschliche Stoffwechsel des ganzen Körpers wird vor allem durch wichtige periphere Organe, wie der Leber, der Skelettmuskulatur und dem Fettgewebe kontrolliert. In den letzten Jahren wurde klar, dass diese Organe nicht isoliert arbeiten, sondern ihre Tätigkeit vielmehr eng miteinander verzahnt ist. Eine entscheidende Rolle in dieser Koordination metabolischer Organe spielt das Gehirn. Beim Menschen am besten untersucht ist hierbei der Einfluss des Hormons Insulin im Gehirn.

Schon seit einigen Jahren ist bekannt, dass Insulin nicht nur in metabolisch wichtigen Organen in der Peripherie wirkt, sondern auch ins Gehirn transportiert wird und dort in spezifischen Hirnregionen wirkt. Diese Insulinwirkung im Gehirn ist nicht nur wesentlich für Prozesse im Gehirn selbst sondern auch für die Modulation des Stoffwechsels im ganzen Körper. Im Gehirn selbst werden Hunger und Nahrungsverhalten durch Insulin reguliert. Darüber hinaus scheint das Hormon wichtige Gedächtnisprozesse zu beeinflussen.

Insulinwirkung im Gehirn hat aber auch entscheidende Auswirkungen auf die Peripherie und unterstützt dort die Koordination des Stoffwechsels. Dieser Mechanismus spielt vor allem nach der Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle, wenn der Stoffwechsel rasch an das veränderte Energie-Angebot angepasst werden muss. So wird durch Insulinwirkung im Gehirn die endogene Glukoseproduktion in der Leber supprimiert, die Glukoseaufnahme in Skelettmuskulatur und Fettgewebe angeregt und die körpereigene Insulinsekretion aus dem Pankreas stimuliert. All diese Prozesse wirken zusammen um den Stoffwechsel zu koordinieren und die Energie-Fluxe an die verfügbare Energie nach einer Mahlzeit anzupassen.

Leider wirkt Insulin nicht bei allen Menschen im Gehirn in gleicher Weise. Ein relevanter Teil der Bevölkerung hat eine verminderte oder sogar völlig aufgehoben Insulinwirkung im Gehirn, ein Zustand der häufig als zentralnervöse Insulinresistenz bezeichnet wird. Bei davon betroffenen Menschen sind wichtige regulatorische Signale aus dem Gehirn gestört. Die Insulinresistenz des Gehirns ist mit unzureichendem Erfolg einer Lebensstilintervention und längerfristig mit einer Gewichtszunahme vergesellschaftet. Das überschüssige Gewicht wird hierbei vor allem in metabolisch ungünstigen Körperregionen wie dem viszeralen Fettgewebe gespeichert (Bauchfett). Fettansammlung in diesem Fett-Kompartiment stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes, Herz-/Kreislauferkrankungen und sogar für bestimmte Krebserkrankungen dar.

Die Insulinresistenz des Gehirns scheint darüber hinaus ein wichtiger Risikofaktor für die Verschlechterung des Gedächtnisses bei älteren Menschen sowie für die Entstehung neurodegenerative Erkrankungen zu sein.

Erste Studien zeigen, dass die Insulinresistenz des menschlichen Gehirns kein unveränderlicher Zustand ist. Neueste Erkenntnisse deuten auf eine physiologische Regulation während des Menstruationszyklus hin, die möglicherweise den Stoffwechsel im gesamten Körper beeinflusst. Auch regelmäßige sportliche Aktivität scheint bei sonst unsportlichen Menschen zu einer deutlichen Verbesserung der Insulinwirkung im Gehirn zu führen. Auch erste pharmakologische Ansätze werden diskutiert. In einer Pilotstudie konnten wir vor kurzem herausfinden, dass eine Behandlung mit dem SGLT2 Inhibitor Empagliflozin bei Menschen mit Übergewicht und Prädiabetes die Insulinempfindlichkeit des Gehirns (Hypothalamus) verbessern konnte. Diese Verbesserung war eng vergesellschaftet mit günstigen Effekten auf den Stoffwechsel, wie einer Reduktion des Nüchtern-Blutzuckers und des Leber-Fettgehaltes. Es scheint also möglich, die Insulinresistenz des menschlichen Gehirns therapeutisch zu beeinflussen, mit möglichen vorteilhaften Effekten auf den Stoffwechsel im ganzen Körper. Zudem werden günstige Auswirkungen auf Prozesse im Gehirn selbst, wie das Gedächtnis in der Literatur diskutiert und momentan intensiv erforscht. Solche Strategien zur Verbesserung der Insulinwirkung im Gehirn gilt es in weiteren Untersuchungen näher zu erforschen und therapeutische Ansätze zu optimieren.

Literatur (weitere Literatur beim Referenten):

  • Empagliflozin Improves Insulin Sensitivity of the Hypothalamus in Humans With Prediabetes: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Phase 2 Trial.
  • Kullmann S, Hummel J, Wagner R, Dannecker C, Vosseler A, Fritsche L, Veit R, Kantartzis K, Machann J, Birkenfeld AL, Stefan N, Häring HU, Peter A, Preissl H, Fritsche A, Heni M. Diabetes Care. 2022 Feb 1;45(2):398-406.
  • Central nervous pathways of insulin action in the control of metabolism and food intake. Kullmann S, Kleinridders A, Small DM, Fritsche A, Häring HU, Preissl H, Heni M. Lancet Diabetes Endocrinol. 2020 Jun;8(6):524-534.
  • Brain insulin sensitivity is linked to adiposity and body fat distribution. Kullmann S, Valenta V, Wagner R, Tschritter O, Machann J, Häring HU, Preissl H, Fritsche A, Heni M. Nat Commun. 2020 Apr 15;11(1):1841.

 


Veranstaltungen der GDCh

Informationen zu Vorträgen im Rahmen der GDCh-Vortragsreihe finden Sie hier (externer Link zur Seite des Jungchemikerforums Würzburg).